Veloweg Baldegg–Gelfingen: Endlich geht es vorwärts

Medienmitteilung

Veloweg Baldegg–Gelfingen: Endlich geht es vorwärts

Nach über 30 Jahren Planung kommt die sichere Fuss- und Veloverbindung zwischen Baldegg und Gelfingen einen entscheidenden Schritt weiter. Für die GLP ist das Projekt ein wichtiges Signal für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität im Seetal.

Nach über 30 Jahren Planung zeichnet sich für eine der bekanntesten Lücken im Seetaler Velonetz endlich eine konkrete Lösung ab: Der Kanton Luzern will die Verbindung zwischen Baldegg und Gelfingen umfassend ausbauen. Die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen.

 

Das Projekt umfasst weit mehr als einen neuen Veloweg. Zwischen Baldegg und der Einmündung der Alten Kantonsstrasse in Gelfingen soll auf rund 1,9 Kilometern ein separater Rad- und Gehweg entstehen. Von dort werden Velofahrende sowie Fussgängerinnen und Fussgänger über die Alte Kantonsstrasse und die Wassergasse weiter nach Gelfingen geführt. Gleichzeitig wird die rund 3,1 Kilometer lange Kantonsstrasse auf sieben Meter verbreitert. Der Abstand zur Seetalbahn wird vergrössert, in Bereichen mit Wohnhäusern sind lärmarme Beläge vorgesehen. Zudem werden Bachdurchlässe angepasst sowie der Hochwasserschutz und die ökologische Vernetzung verbessert.

 

Die Gesamtkosten belaufen sich gemäss der Botschaft des Regierungsrates auf rund 19,35 Millionen Franken. Die SBB beteiligt sich mit 1,64 Millionen Franken. Für die GLP Wahlkreis Hochdorf ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sichere und attraktive Fuss- und Veloverbindungen schaffen echte Wahlmöglichkeiten im Alltag, erhöhen die Verkehrssicherheit und stärken die Lebensqualität in unserer Region. Gleichzeitig können sie dazu beitragen, Strassen zu entlasten und die verschiedenen Verkehrsmittel besser miteinander zu verbinden.

 

Bereits 1994 war eine entsprechende Verbindung im damaligen Radroutenkonzept vorgesehen. Umso erfreulicher ist es, dass das Projekt nun konkret vorangetrieben wird. Die lange Vorgeschichte zeigt aber auch: Beim Ausbau der nachhaltigen Mobilität braucht es verbindliche Prioritäten und klare Zeitpläne. Genau deshalb fordert die GLP Wahlkreis Hochdorf weitere konkrete Schritte für die Region. Dazu gehören neben der Schliessung von Netzlücken im Fuss- und Veloverkehr auch Verbesserungen bei Bahn und Bus, attraktivere Bahnhöfe und Haltestellen sowie die schrittweise Weiterentwicklung der Seetalbahn.

 

Denn eine starke Mobilitätsregion entsteht nicht durch einzelne Projekte. Sie entsteht dort, wo Bahn, Bus, Velo, Fussverkehr und Strasse sinnvoll zusammenspielen und die vorhandenen Mittel dort eingesetzt werden, wo sie den grössten Nutzen für Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt schaffen. Diese Ausrichtung entspricht auch den grünliberalen Grundsätzen einer effizienten und nachhaltigen Mobilitätspolitik. Der Veloweg Baldegg–Gelfingen ist deshalb mehr als eine lokale Verbesserung. Er ist ein wichtiger Baustein für ein besser vernetztes und lebenswertes Seetal.

 

Nicht später. Jetzt!